Regierungsbeschluss zur Lohnerhöhung
Die portugiesische Regierung hat offiziell eine Erhöhung des nationalen Mindestlohns von 870 Euro auf 920 Euro pro Monat angekündigt, gültig ab Januar 2026. Diese zentrale Entscheidung wurde in einer kürzlichen Sitzung des Ministerrats in Sintra beschlossen und vom Minister für die Präsidialangelegenheiten, António Leitão Amaro, verkündet. Die Erhöhung um 50 Euro bildet einen Eckpfeiler der Einkommenspolitik der Regierung, die darauf abzielt, die Kaufkraft der Arbeitnehmer während der wirtschaftlichen Erholung Portugals zu stärken, wie in der offiziellen Regierungsmitteilung detailliert beschrieben.
Wirtschaftlicher Kontext
In den ersten 18 Monaten der Amtszeit des Premierministers Luís Montenegro bringt diese Anpassung die kumulierte Mindestlohnsteigerung auf 100 Euro, was einen stetigen Fortschritt signalisiert. Die Regierung stellt sie in den Kontext eines „beispiellosen Moments“ für die portugiesische Wirtschaft dar, der Lohnwachstum in Kombination mit Steuerentlastungen für Haushalte ermöglicht. Die Maßnahme entspricht vollständig dem Einkommensabkommen vom Oktober 2024 zwischen der Regierung, den Arbeitnehmervertretern und den Arbeitgeberorganisationen. Dieses drei‑seitige Abkommen unterstreicht ein gemeinsames Engagement für ausgewogene und nachhaltige Lohnpolitiken in der Entwicklung des portugiesischen Arbeitsmarkts.