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Kroatien: Einführung des Euro und Beitritt zum Schengen-Raum

Ab dem 1. Januar 2023 hat Kroatien die einheitliche europäische Währung eingeführt und sich von seiner eigenen Währung, der Kuna, verabschiedet. Gleichzeitig ist es dem Schengen-Raum beigetreten, was den Bürgern ermöglicht, sich frei zwischen den Mitgliedstaaten zu bewegen, ohne einen Reisepass mitführen zu müssen.
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Inhaltsverzeichnis

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Am 1. Januar 2023 hat Kroatien offiziell den Euro eingeführt und wurde damit das 20. Mitglied der Eurozone sowie das 27. Land, das dem Schengen-Raum beitrat.

Obwohl Kroatien bereits vor fast zehn Jahren der Europäischen Union beigetreten ist, entschied es sich, die Landeswährung, die Kuna, beizubehalten. Dennoch wurde bereits im September 2022 die Pflicht eingeführt, die Preise von Waren sowohl in Kuna als auch in Euro anzugeben. Diese Verpflichtung bleibt bis Ende 2023 in Kraft. Außerdem können die Kroaten bis zum 14. Januar 2023 weiterhin mit Kuna zahlen, wobei der Umrechnungskurs von 7,53450 Kuna pro 1 Euro gilt.

Zusätzlich wurden durch den Beitritt zum Schengen-Raum der Freizügigkeit einige Barrieren abgebaut, von denen die wichtigsten sind:

  • die Abschaffung der Grenzkontrollen an den Landgrenzen zwischen Slowenien und Kroatien sowie zwischen Slowenien und Ungarn; und
  • die Abschaffung der Grenzkontrollen an den Seegrenzen zu Italien.

Als 27. Staat im Schengen-Raum wird Kroatien auch die Möglichkeit haben, ohne Reisepass zwischen den Mitgliedstaaten frei zu reisen.

Rechtsgrundlagen

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