Ab dem 1. Januar 2026 ist in Irland eine neue Erhöhung des nationalen Mindestlohns für Arbeitnehmer ab 20 Jahren in Kraft getreten.
Regulatorischer Rahmen und Ziele
Die Maßnahme folgt der Annahme der Empfehlungen durch die irische Regierung, die im Low-Pay-Commission-Bericht 2025 zu den Mindestlohnsätzen enthalten sind. Infolgedessen steigt der nationale Mindestlohn für Arbeitnehmer ab 20 Jahren von 13,50 €/Stunde auf 14,15 €/Stunde.
Die Erhöhung zielt darauf ab, Geringverdiener zu unterstützen, gleichzeitig die Bedürfnisse der Arbeitgeber zu berücksichtigen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten.
Ausgeschlossene Kategorien
Von der Anwendung des neuen nationalen Mindestlohns ausgeschlossen sind nur folgende Arbeitnehmerkategorien:
- Arbeitnehmer, die enge Angehörige des Arbeitgebers sind, wenn dieser als Einzelunternehmer (Solo Trader) tätig ist;
- Handwerkslehrlinge im Sinne des Industrial Training Act von 1967 oder des Labour of Services Act von 1987.
Neue Mindestlohnsätze
Nachfolgend sind die neuen nationalen Mindestlohnsätze in Irland ab dem 1. Januar 2026 nach Altersgruppen aufgeführt:
| Alter der Arbeitnehmer | Mindeststundenlohn |
| Ab 20 Jahren | €14.15 |
| 19 Jahre | €12.74 |
| 18 Jahre | €11.32 |
| Unter 18 Jahren | €9.91 |